Der Ausgang des Krieges ist längst entschieden. Die Todesmärsche haben begonnen und hinterlassen unzählige Opfer. Neun junge Frauen beschließen, sich zu wehren, indem sie fliehen und sich zurück in ihr Leben kämpfen. Ein unvergessliches Leseerlebnis, dass vom Mut und dem Willen zur Freiheit erzählt.
Axel Vits, Buchempfehlung KommBuch mehr ...
Suzanne Maudet beleuchtet die letzten Kriegstage aus einer ganz eigenen Perspektive. Dass ihr Bericht stellenweise wie ein abenteuerlicher Jugendroman anmutet, schmälert keineswegs den Eindruck, den er hinterlässt. Der optimistische, lebensbejahende Grundton des Textes ist ein Zeugnis des Lebensmutes der Protagonistinnen und ein starker Ausdruck von Empowerment.
Martin Clemens Winter, HASAG-Puzzle mehr ...
Ein farbiger Bericht über eine gefährliche Flucht, die acht ungewisse Tage dauerte. Was hat sie getrieben? Jugend, Freundschaft - und der feste Wille, ins alltägliche Leben zurückzukehren.
Norbert Wehrstedt, Flucht auf dem Todesmarsch, Leipziger Volkszeitung, 5.10.2021 mehr ...
Gespräch mit Martin C. Winter, dem Historiker und langjährigen Mitarbeiter der Gedenkstätte für Zwangsarbeit in Leipzig, zu Suzanne Maudets Buch über ihre Flucht auf dem Todesmarsch. Das Besondere des Textes, der sich zum Teil wie ein Abenteuerroman liest, liegt für ihn in der Wiedergewinnung der Handlungsfähigkeit.
Gespräch mit Martin C. Winter, Radio Blau mehr ...
Aus Anlass der von der Gedenkstätte für Zwangsarbeit organisierten Buchpremiere von "Dem Tod davongelaufen" in Leipzig interviewte das Sachsen Fernsehen die Übersetzerin Ingrid Scherf. Ein Beitrag von Thomas Kleine.
Sachsen Fernsehen, 6. Oktober 2021 mehr ...
Das Buch macht deutlich, dass da ein Rest Unbekümmertheit in diesen Frauen war, obwohl sie so viel gelitten hatten. Diese Unbekümmertheit kam in der Flucht zum Ausdruck, auch in ihrem Humor in Situationen, die man nicht gerade lustig findet. Sie waren ständig in der Angst, wieder gefangen genommen zu werden und zum Todesmarsch zurückgebracht oder gleich erschossen zu werden. Man kann dieses Buch so lesen, dass man immer eine Chance haben kann, wenn man sich zusammenschließt. Insofern sind die Mitteilungen dieser jungen Frauen sehr modern. Das ist ein Buch für die jüngere Generation, und ich meine auch, es muss in die Schulen.
Steffi M. Black, Interview mit Übesetzerin Ingrid Scherf, Bücher & mehr, 15.10.2021 mehr ...
Sie sind dem Tod nicht entronnen, sondern ihm davongelaufen. Unter schwierigsten Bedingungen: 9 jungen Frauen glückte die Flucht vor den Nazis, kurz vor Kriegsende. Wagemutig setzten sie sich beim Todesmarsch aus dem Konzentrationslager ab und eroberten sich ein neues Leben in Freiheit. Die französische Widerstandskämpferin Suzanne Maudet schrieb direkt nach Kriegsende die Geschichte ihrer gemeinsamen Flucht auf. Trotz Verfolgung, Tod und KZ ist es ein Bericht voller Aufbruchstimmung und Lust am Leben. „Flucht ist das Schönste“ ist das Vorwort betitelt. Geschrieben hat es die Übersetzerin Ingrid Scherf. Wir hören sie hier mit einer kurzen Lesung des Buches und danach im Gespräch mit Heike Demmel.
Radio Z, Interview mit Ingrid Scherf von Heike Demmel, 28.10.2021 mehr ...