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Ausschluss vom Buchhandlungspreis: Stoppt Weimer JETZT!
In einem beispiellosen Akt der Einmischung in die Arbeit der Jury schloss der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Wolfram Weimer, drei Läden von der Verleihung des Buchhandlungspreises aus. Gemeinsam mit unseren Partnerverlagen der buchkoop konterbande protestieren wir gegen diesen Willkürakt aufs schärfste und solidarisieren uns mit unseren geschätzten Kolleg*innen der Buchhandlungen Zur Schwankenden Weltkugel (Berlin), Golden Shop (Bremen) und Rote Straße (Göttingen). Hier unsere gemeinsame Erklärung:
„Wir, die Verlage der Buchkoop Konterbande, Assoziation A, Edition Nautilus, Orlanda Verlag, Satyr Verlag und Transit Buchverlag, protestieren gegen den beispiellosen und willkürlichen Eingriff des Staatsministers für Kultur und Medien in die Entscheidung der unabhängigen Jury des Deutschen Buchhandlungspreises und die damit verbundene politisch motivierte Aberkennung der Preisvergabe an drei von der Jury ausgewählte Buchhandlungen. Es sind Buchhandlungen, mit denen wir seit langem zusammenarbeiten, Buchhandlungen, die sich mit viel Energie und persönlichem Einsatz für unabhängige Verlage und für eine vielfältige Lese- und Informationskultur einsetzen – eine Kultur, die zunehmend durch ökonomischen Druck und politisch antidemokratische Tendenzen bedroht wird.
Dass diese Bedrohung jetzt ausgerechnet von einem Ministerium für Kultur und Medien verstärkt wird, ist ein deutliches Signal dafür, dass die jetzige Regierung die in unserer Verfassung formulierten Grundsätze, Meinungsvielfalt zu sichern und Zensur zu verhindern, offenbar nicht wahrnehmen bzw. partiell aushebeln will. Wir alle, ob Verlage, Buchhandlungen, Medien oder Leserinnen und Leser, sollten das sehr ernst nehmen und uns deutlich und öffentlich dagegen wehren.“
Siehe zu weiteren Solidaritätserklärung z.B. das Börsenblatt oder die taz. Die betroffenen Buchhandlungen wehren sich auch juristisch, siehe u.a. den Artikel bei nd-aktuell.