Um den Sammelband kommt niemand herum, der den Stellenwert der Religion für soziale Konflikte und Auseinandersetzungen nicht falsch, also gering einzuschätzen will. Was jedoch fehlt, ist eine klare Abgrenzung sektierisch-reaktionärer religiöser Bewegungen, zu denen der Islamismus genauso wie der Hindu-Nationalismus zu zählen sind, von einer Spiritualität, die man als Linker nicht in erster Linie zu bekämpfen hat, weil sie ‚den Anderen’ einschließt und nicht einer repressiven Moral zu opfern gewillt ist.
Gerhard Hanloser Opium des Volkes? aus iz3w mehr ...
Der global prayer ist kein Kind der Zukunft, sondern ein Wächter der Vergangenheit.
aus Schattenblick mehr ...
Privater wie organisierter Glaube hat in Moskau wie in Rio, in Bombay wie in Kairo prägenden Einfluss auf das Gemeinwesen - und das spiegelt sich im Bild der Stadt wider. Diesem kaum diskutierten Aspekt der Stadtentwicklung widmet sich der Textband "Urban Prayers".
Till Briegleb Monotonie ist die Garderobe der Intoleranz aus Süddeutsche Zeitung mehr ...
Spiritualität, Selbstorganisation und Erlösung: Das Projekt "Urban Prayers" widmet sich religiösen Bewegungen in den Städten Afrikas, Asiens und Lateinamerikas.
Ulrich Gutmair Wer sät, wird ernten aus taz mehr ...
Eine Forschungslücke erkannt und geschlossen.
Josef Bordat aus Titel-Magazin mehr ...