Das Buch ist als Teil der Romantrilogie Die große Revolte lieferbar, als Einzeltitel jedoch vergriffen. Siehe ...
Im März 1972 kommt der Verleger Feltrinelli bei einem Bombenanschlag auf einen Strommasten ums Leben. Sein Tod markiert einen tiefen Einschnitt in der Geschichte der italienischen Nachkriegslinken. Der Anschlag bildet einen Scheitelpunkt, an dem sich die Wege trennten. Der bewaffnete Kampf tritt in eine neue Etappe ein, an deren Ende die Moro-Entführung stehen wird.
Balestrini fängt in seinem Roman die Atmosphäre in dem kurzem Zeitraum zwischen dem Auffinden der Leiche und der Beerdigung Feltrinellis ein. Mosaikartig setzt sich so ein Bild zusammen, in dem die Schlüsselbedeutung des Ereignisses Konturen gewinnt.