Corry Guttstadt

Corry Guttstadt, geb. 1955, studierte an der Universität Hamburg Turkologie und Geschichte. Während der 1980er und 1990er Jahre arbeitete sie als Übersetzerin (Türkisch), Deutschlehrerin und freie Autorin. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Situation der ethnischen und religiösen Minderheiten in der Türkei. Sie verbrachte ein Forschungssemester am Center for Advanced Holocaust Studies des United States Holocaust Memorial Museum (USHMM) in Washington DC und erhielt mehrere Forschungsstipendien (u.a. von der Fondation pour la Mémoire de la Shoah in Paris). 2011 und 2012 war sie Projektmanagerin des Projekts zum multiperspektivischen Geschichtslernen »Zuerst einmal bin ich Mensch« am Anne Frank Zentrum Berlin.

Ihre Dissertation »Die Türkei, die Juden und der Holocaust« basiert auf Recherchen in etwa 50 Archiven weltweit. Das Buch avancierte zum internationalen Standardwerk zum Thema und wurde inzwischen ins Türkische und Englische übersetzt.

Derzeit erarbeitet Corry Guttstadt mit Förderung der Beate Klarsfeld Foundation und der Fondation pour la Mémoire de la Shoah eine Quellenedition zur Politik der Türkei während des Holocaust.
Corry Guttstadt
 

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