Madjiguène Cissé

Madjiguène Cissé wurde 1951 in der Hauptstadt des Senegal, Dakar, geboren. Bereits als Schülerin nahm sie an Demonstrationen teil und erlebte an der Universität die Endphase der Studentenbewegung. Sie studierte Germanistik in Dakar und Saarbrücken. Sie heiratete und bekam zwei Töchter, mit denen sie Mitte der 1990er Jahre nach Paris reiste, um ihnen ein Studium in Frankreich zu ermöglichen. Nach der Kirchenbesetzung von St. Bernhard im Jahr 1996 wurde Madjiguène Cissé zu Sprecherin der Bewegung der Sans Papiers.
Für ihr Engagement erhielt sie im Dezember 1998 die Carl-von-Ossietzky-Medaille der Internationalen Liga der Menschenrechte.
Seit Juli 2000 lebt Madjiguène Cissé wieder im Senegal und engagiert sich u.a. im REFDAF, dem »Frauennetzwerk für nachhaltige Entwicklung in Afrika«.
Madjiguène Cissé
 

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